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  1. \x0a Da habe ich eben wieder ein neues Spielzeug…\x0aIch werde wohl auch ein bißchen was bei dailybooth.com machen…\x0aDie Seite ist mit tumblr selbstverständlich nicht zu vergleichen, aber wenn Ashton Kutcher da auch jeden Tag ein Photo postet, dann warum denn ich nicht auch…\x0aVielleicht sehen wir uns also auch dort… Ich würde mich freuen… :)\x0aÜbrigens braucht Demi Moore auch dringend ein paar Follower, also meldet euch an…\x0a \x0a \x0a
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    Da habe ich eben wieder ein neues Spielzeug…

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    Ich werde wohl auch ein bißchen was bei dailybooth.com machen…

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    Die Seite ist mit tumblr selbstverständlich nicht zu vergleichen, aber wenn Ashton Kutcher da auch jeden Tag ein Photo postet, dann warum denn ich nicht auch…

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    Vielleicht sehen wir uns also auch dort… Ich würde mich freuen… :)

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    Übrigens braucht Demi Moore auch dringend ein paar Follower, also meldet euch an…

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  3. \x0a
    \x0a Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.\x0a
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    \x0a Henry Ford\x0a
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  5. \x0a Sind die Kinder denn nicht am süßesten wenn sie schlafen?…\x0a \x0a \x0a
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    Sind die Kinder denn nicht am süßesten wenn sie schlafen?…

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  7. \x0a Berlin, ich liebe dich! Ach wie wahr…!\x0aUnd erst recht wenn auf Berlins politischer Bühne großes Kino stattfindet - oder wenn man will, nur eine Soapopera…\x0a \x0a \x0a
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    Berlin, ich liebe dich! Ach wie wahr…!

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    Und erst recht wenn auf Berlins politischer Bühne großes Kino stattfindet - oder wenn man will, nur eine Soapopera

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  9. \x0a Verkaufe dich nicht unter Wert…\x0aArbeite für einen fairen Lohn, oder ganz umsonst…\x0aAber verkaufe dich nicht unter Wert…\x0a \x0a \x0a
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    Verkaufe dich nicht unter Wert

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    Arbeite für einen fairen Lohn, oder ganz umsonst…

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    Aber verkaufe dich nicht unter Wert…

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  11. \x0a Gestern habe ich “Kalt ist der Abendhauch” von Ingrid Noll in einem Zug durchgelesen…\x0aUnd als ich fertig war, hätte ich es am liebsten nochmal vor vorne angefangen…\x0a…\x0a“Ich habe selbst viel falsch gemacht”, sagte ich, “aber fremde Erfahrungen können bekanntlich wenig helfen. Außerdem gibt es keine Märchenprinzen, alle Menschen haben tückische Abgründe.”\x0aAus “Kalt ist der Abendhauch” von Ingrid Noll\x0a \x0a \x0a
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    Gestern habe ich “Kalt ist der Abendhauch” von Ingrid Noll in einem Zug durchgelesen…

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    Und als ich fertig war, hätte ich es am liebsten nochmal vor vorne angefangen…

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    “Ich habe selbst viel falsch gemacht”, sagte ich, “aber fremde Erfahrungen können bekanntlich wenig helfen. Außerdem gibt es keine Märchenprinzen, alle Menschen haben tückische Abgründe.”

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    Aus “Kalt ist der Abendhauch” von Ingrid Noll

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  13. \x0a In unserer Familie heiratete man schon immer aus Liebe…\x0aMeine Urgroßmutter in rein mütterlicher Linie, eine von Lewinski beging eine Mesalliance - sie heiratete ihren Stallburschen…\x0aDer versoff das ganze adelige Erbe, das sie besaß und ruinierte ihr Leben…\x0aWarum stürzt einen der Verlust eines nicht eingelösten Versprechens in eine große Trauer, und warum macht das Unwissen um seine Möglichkeiten einen selig…?\x0a \x0a \x0a
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    In unserer Familie heiratete man schon immer aus Liebe…

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    Meine Urgroßmutter in rein mütterlicher Linie, eine von Lewinski beging eine Mesalliance - sie heiratete ihren Stallburschen…

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    Der versoff das ganze adelige Erbe, das sie besaß und ruinierte ihr Leben…

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    Warum stürzt einen der Verlust eines nicht eingelösten Versprechens in eine große Trauer, und warum macht das Unwissen um seine Möglichkeiten einen selig…?

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    \x0a Femina sexu, ingenio vir. (Von Geschlecht eine Frau, von Geist ein Mann.)\x0a
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    \x0a Grabinschrift, die Friedrich der Große auf den Grabstein der Gräfin Henriette Caroline meißeln ließ…\x0a
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  17. \x0a Der Schrein eines Diktators…\x0aHoch oben auf der Zitadelle in Kairo, unter der Alabastermoschee gibt es ein unscheinbares Museum - das Ägyptische Militärmuseum…\x0aVon den Touristen kaum beachtet, denn fast nie führt sie ihr Weg dorthin… Dafür aber umso mehr die zahllosen ägyptischen Schulklassen, die angehalten werden dorthin zu pilgern… Zu dem Schrein eines Diktators…\x0aDenn schon in der Eingangshalle findet sich über den militärischen Erfindungen der Pharaone, ein übermenschlich großes Porträt des Präsidenten - Muhammad Husni Mubarak.… Wie überall im Land eigentlich… Hier allerdings während des Krieges, in Uniform, wie es sich für ein Militärmuseum gehört…\x0aMubarak thront über den altertümlichen ägyptischen Herrschern - der Generalleutnant, der bis heute dieses Land regiert… Und das hier ist sein Sanktuarium…\x0aWenn man durch dieses Museum wandelt, dann wird man nicht das Gefühl los, dass alles, die ganze, so rühmliche altertümliche Geschichte, in seiner Person kulminiert… So soll es auch sein, und in diesem Gefühl wird seit den 70ern die ägyptische Jugend indoktriniert… Und diese macht inziwschen mehr als die Hälfte der ägyptischen Bevölkerung aus…\x0aDieses Museum gäbe es aber wahrscheinlich nicht, wenn sich die westliche Welt dazu entschließen würde die Diktaturen in den arabischen Ländern nicht zu unterstützen. Genau das aber wird gemacht. Denn der Welt passt es ganz gut die arabischen Länder in Händen von “gemäßigten” Diktatoren zu wissen…\x0aIn der kolonialistischen Sicht auf die arabische Welt, die bis heute vorherrscht, sei ein Diktator besser für die Ägypter, und die anderen Araber, weil sie nicht fähig seien, sich selbst zu regieren - das ist die vorherrschende Meinung, die selbstverständlich keiner wagen würde laut auszusprechen.\x0aIm Stillen ist man aber immer noch der Ansicht, dass Demokratie gut und recht für Europäer und Amerikaner sei, aber für “diese Leute” sei ein “gemässigter” Diktator doch genau das Richtige. Im tiefsten Grund hegt die politische Rechte im Westen das Gefühl, dass Araber, das heißt Muslime, die Demokratie nicht verdienen, und obwohl es nie laut gesagt wird, ist es auch so aber nicht allzu schwer zu verstehen…\x0a…\x0aHier ein wunderbarer NZZ-Artikel zu diesem Thema…\x0a \x0a \x0a
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    Der Schrein eines Diktators

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    Hoch oben auf der Zitadelle in Kairo, unter der Alabastermoschee gibt es ein unscheinbares Museum - das Ägyptische Militärmuseum

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    Von den Touristen kaum beachtet, denn fast nie führt sie ihr Weg dorthin… Dafür aber umso mehr die zahllosen ägyptischen Schulklassen, die angehalten werden dorthin zu pilgern… Zu dem Schrein eines Diktators…

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    Denn schon in der Eingangshalle findet sich über den militärischen Erfindungen der Pharaone, ein übermenschlich großes Porträt des Präsidenten - Muhammad Husni Mubarak.… Wie überall im Land eigentlich… Hier allerdings während des Krieges, in Uniform, wie es sich für ein Militärmuseum gehört…

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    Mubarak thront über den altertümlichen ägyptischen Herrschern - der Generalleutnant, der bis heute dieses Land regiert… Und das hier ist sein Sanktuarium…

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    Wenn man durch dieses Museum wandelt, dann wird man nicht das Gefühl los, dass alles, die ganze, so rühmliche altertümliche Geschichte, in seiner Person kulminiert… So soll es auch sein, und in diesem Gefühl wird seit den 70ern die ägyptische Jugend indoktriniert… Und diese macht inziwschen mehr als die Hälfte der ägyptischen Bevölkerung aus…

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    Dieses Museum gäbe es aber wahrscheinlich nicht, wenn sich die westliche Welt dazu entschließen würde die Diktaturen in den arabischen Ländern nicht zu unterstützen. Genau das aber wird gemacht. Denn der Welt passt es ganz gut die arabischen Länder in Händen von “gemäßigten” Diktatoren zu wissen…

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    In der kolonialistischen Sicht auf die arabische Welt, die bis heute vorherrscht, sei ein Diktator besser für die Ägypter, und die anderen Araber, weil sie nicht fähig seien, sich selbst zu regieren - das ist die vorherrschende Meinung, die selbstverständlich keiner wagen würde laut auszusprechen.

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    Im Stillen ist man aber immer noch der Ansicht, dass Demokratie gut und recht für Europäer und Amerikaner sei, aber für “diese Leute” sei ein “gemässigter” Diktator doch genau das Richtige. Im tiefsten Grund hegt die politische Rechte im Westen das Gefühl, dass Araber, das heißt Muslime, die Demokratie nicht verdienen, und obwohl es nie laut gesagt wird, ist es auch so aber nicht allzu schwer zu verstehen…

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    Hier ein wunderbarer NZZ-Artikel zu diesem Thema…

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  19. \x0a Ich saß in einem schmucklosen Klassenraum in einer polnischen Schule in Nowa Sól… Und die Tränen kullerten meine Wangen runter während ich sprach…\x0aIch war hier als Übersetzerin, gerade mal in der 11ten Klasse wurde ich zu einer Gedenktafel-Enthüllung an dem Außenlager des KZ-Großrosen auf eine Delegation mit dem Berliner Ex-Bürgermeister Walter Momper entsandt…\x0aIm Rahmen der Veranstaltungen reihten sich obligatorische Friedhofsbesuche, Reden und übliche Gedenkveranstaltungen… Es gab aber auch eine Begegnung… Die Begegnug zwischen deutschen Jugendlichen und einem ehemaligen KZ-Insassen, der ungerührt, wie wahrscheinlich schon Hundert mal davor, von seinen Erfahrungen damals sprach…\x0aDa saß ich nun und übersetze, wie überall auf dieser Reise, vom polnischen ins deutsche… Ich war dort als Übersetzerin, aber ganz so ungerührt konnte ich nicht berichten wie dieser alte Mann neben mir… Aus ihm kamen die Worte klar und klaglos, aus mir die Übersetzung gerührt und schließlich schluchzend…\x0aEr erzählte von den schrecklichen Erfahrungen im KZ, und von der Irrsuche nach einem neuen Leben, als der Krieg zu Ende war, das KZ aufgelöst und die Häftlinge entlassen wurden… Wie sie sich durch die Wälder schlugen ohne Verpflegung, und sich aus alten Büchsen und rostigen Nägeln provisorische Reiben bastelten, um sich wenigstens von der mit Hilfe dieses Werkzeugs abgekratzten Baumrinde ernähren zu können… Als der Krieg zu Ende war, da waren nicht automatisch auch alle Leiden zu Ende…\x0aIch schluchzte und mit mir die ganze deutsche Delegation in diesem Klassenraum…\x0a \x0a \x0a
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    Ich saß in einem schmucklosen Klassenraum in einer polnischen Schule in Nowa Sól… Und die Tränen kullerten meine Wangen runter während ich sprach…

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    Ich war hier als Übersetzerin, gerade mal in der 11ten Klasse wurde ich zu einer Gedenktafel-Enthüllung an dem Außenlager des KZ-Großrosen auf eine Delegation mit dem Berliner Ex-Bürgermeister Walter Momper entsandt…

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    Im Rahmen der Veranstaltungen reihten sich obligatorische Friedhofsbesuche, Reden und übliche Gedenkveranstaltungen… Es gab aber auch eine Begegnung… Die Begegnug zwischen deutschen Jugendlichen und einem ehemaligen KZ-Insassen, der ungerührt, wie wahrscheinlich schon Hundert mal davor, von seinen Erfahrungen damals sprach…

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    Da saß ich nun und übersetze, wie überall auf dieser Reise, vom polnischen ins deutsche… Ich war dort als Übersetzerin, aber ganz so ungerührt konnte ich nicht berichten wie dieser alte Mann neben mir… Aus ihm kamen die Worte klar und klaglos, aus mir die Übersetzung gerührt und schließlich schluchzend…

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    Er erzählte von den schrecklichen Erfahrungen im KZ, und von der Irrsuche nach einem neuen Leben, als der Krieg zu Ende war, das KZ aufgelöst und die Häftlinge entlassen wurden… Wie sie sich durch die Wälder schlugen ohne Verpflegung, und sich aus alten Büchsen und rostigen Nägeln provisorische Reiben bastelten, um sich wenigstens von der mit Hilfe dieses Werkzeugs abgekratzten Baumrinde ernähren zu können… Als der Krieg zu Ende war, da waren nicht automatisch auch alle Leiden zu Ende…

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    Ich schluchzte und mit mir die ganze deutsche Delegation in diesem Klassenraum…

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