Wenn ich zum Beispiel ein Horoskop lese und finde, dass der ganze Humbug, der drin steht, vollkommen auf mich passt, dann gibt es dafür eine wissenschaftliche Bezeichnung… Man nennt es den Barnum-Effekt (oder Forer-Effekt)…
Es bezeichnet die Neigung von Menschen, vage und allgemeingültige Aussagen über die eigene Person als zutreffende Beschreibung zu akzeptieren…
So sind wir Menschen eben gemacht, dass uns einer nur eine Sowohl-als-auch-Aussage wie etwa „Sie sind meistens entschlossen, doch Sie ringen immer wieder um angepasstes Verhalten“ präsentieren braucht, und schon fühlen wir uns wunderbar beschrieben… Auch eine unklare Formulierung wie „Sie neigen zur Faulheit“ schlägt in die gleiche Kerbe in unserer Psyche… Es ist auch immer sehr geschickt Dinge zu suggerieren: „Heute könnten Sie jemanden verletzen“, statt sie tatsächlich beim Namen zu nennen… Jede Wahrsage wird sich selbstverständlich auch auf Wünsche wie eine sichere Arbeitsstelle oder ein gutes Beziehungsleben konzentrieren, denn das geht jeden an… Und da sich jeder Mensch nach einer sicheren Umwelt sehnt, darf die Erwähnung von Ängsten ebenfalls nicht fehlen…
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Der amerikanische Psychologe Bertram Forer gab 1948 vor, einen Persönlichkeitstest mit seinen Studenten durchzuführen. Im Anschluss händigte er ihnen vorgeblich die Auswertungen aus und forderte sie auf, den Wahrheitsgehalt mit Werten von 0 (= trifft gar nicht zu) bis 5 (= trifft sehr gut zu) zu bewerten. Das Ergebnis war, dass der durchschnittliche Student der Auswertung 4,26 Punkte gab.
Groß war die Überraschung, als den Studenten eröffnet wurde, dass alle den exakt gleichen Text zu bewerten hatten, den Forer aus einem am Kiosk erhältlichen Horoskop zusammengestellt hatte. Seither wurde der Test – mit dem gleichen Text – unzählige Male wiederholt. Der Durchschnittswert pendelte dabei immer um den Wert 4.
Aus der Serie “Kinderfragen eines Erwachsenen”
Ich lese gerade, dass wenn man weint und die erste Träne vom rechten Auge kommt, dann ist es aus Glück, und wenn sie vom linken Auge kommt, dann ist es aus Trauer…
Als Wissenschaftlerin werde ich selbstverständlich sofort eine Testreihe starten… Um statistisch richtige Aussagen machen zu können, wird es dann aber schon ein Weilchen dauern…
Was würde es aus einem machen, wenn man im Zuge eines Medizinstudiums seinen eigenen verstorbenen MItstudenten sezieren müsste…
Ich versuche es mir auf einer ganz persönlichen Ebene vorzustellen… Wenn ich es hätte machen müssen… Was würde es denn als Folge aus einem machen?…
Womöglich einen Dichter…
So geschehen im Fall von Friedrich Schiller an der Militärakademie Karlsschule, wo er auf herzoglichen Befehl und gegen den Willen der Eltern mit 14 Jahren eingezogen, und später zwangsweise von der Juristerei auf das neu eingeführte Medizinstudium umsatteln musste…
Deutschland ist nicht das Land für verschlungene Pfade…
In diesem Land sind die Pfade längst durchgetreten, asphaltiert und in dreispurige Autobahnen überführt worden, möglichst geradlinig… Für jemanden, der da eigene Wege gehen möchte ist es äußerst schwer…
Da kann man nicht einfach so mir nichts dir nichts versuchen bessere Lösungen zu finden - ein wenig vom vorgegebenen Weg abweichen… Auch wenn es vernünftiger und manchmal sogar kürzer scheint… Hier ist nicht das richtige Land dafür…
Man stelle sich doch einfach mal nur die Blicke, der an einem auf der Autobahn vorbeifahrenden und mitleidig mit der Zunge schnalzenden BMW-Fahrer vor, wenn sie einen dabei erwischen würden, dass einer sein eigenes Pfädchen als Abkürzung zwischen den vorhandenen Straßen bauen wollte…
Und wehe einem, wenn sie den naiven tatsächlich mit seiner Schaufel, einfach mal aus Mitleid oder auch Interesse, machen ließen, soll er doch einfach mal graben… Dann aber die vom Straßenoberaufsichtsamt mitbekämen, dass er da ganz aus Versehen, wirklich ungewollt, ein bißchen die seitlich angebrachten Wasserrohre mit seinem Schaufelchen angekratzt hätte!…. Na in seiner Haut möchte ich nicht stecken…
Ausprobieren darf man sich hier leider nicht… Die Fehler sind schon längst gemacht worden, von den vorigen Generationen, die solle man gefälligst nicht nochmal begehen!…
Um sich einen Alternativweg ganz alleine auszudenken, was sage ich: auch nur den Gedanken zu erwägen, dass nicht alle vorhandenen Straßenbau-Lösungen optimal sind, da braucht es schon eine ganze Menge Mut und viel Selbstvertrauen in diesem unseren Land…
Aber es gibt sie doch - die Pioniere, die mit ihrer Schaufel losziehen und einfach mal machen… Die muss es doch irgendwo geben… Es kann doch noch nicht alles fertig und perfekt sein in Deutschland, so wie die Autobahnen heutzutage angelegt sind!….
Da sind doch ganz viele neue Ortschaften entstanden seit der Straßenplanung vor Generationen!… Ganz neue Baustellen…
Vertrauen wir wirklich dem Straßenoberaufsichtsamt, dass es sich ganz von alleine darum kümmern wird, dass die Neustädte auch angeschlossen werden, dass kürzere Strecken erschlossen werden, neue Abfahrten entstehen?… Die von da oben haben doch schon soooo viel damit zu tun sich ein neues Mautsystem auszudenken…
Ich schenke mir Glück,
ich brauche es sehr…
Wenn keiner’s mir gibt,
dann hole ich’s mir her…
Es hängt an der Wand,
verheißt frohe Zeit…
Vergessen sind Not,
Pech, Schmerz und auch Leid…
Habe mir das “Frank” Album von Amy Winehouse runtergeladen… Das hatte ich noch nicht…
Hier ist der Link zum kostenlosen download (mit freundlicher Unterstützung von chucktheblog)…
Vielen Dank!
Wer sich gerne ein paar mehr Photos von mir anschauen möchte, der kann es bei 004930 tun…
Ich sage doch, dass ich 100te von tumblogs habe…
Ich liebe Bokeh-Photographie… Damit das auch mal gesagt ist…
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Das Wort Bokeh stammt aus dem japanischen und bedeutet so viel wie “unscharf oder verschwommen”. Es waren auch japanische Fotografen, welche den Begriff ursprünglich in die Fotoszene brachten und was damit gemeint ist, das möchte ich Euch kurz vorstellen.
Mit Bokeh ist (wie in der Übersetzung schon angedeutet) der Teil eines Fotos gemeint, der unscharf abgebildet ist. Das Bokeh bedeutet auch, wie diese Unschärfe aussieht. Beispielsweise ob sie ruhig oder unruhig ist, ob sie weich oder eher “hart” ist.
Bokeh Praxistipp: Nehmt mal 2 Eurer Objektive, fotografiert z.B. einen Apfel mit viel Platz im Hintergrund und vergleicht mal nur das Bokeh. Um das am deutlichsten zu sehen, ist es wichtig, dass ihr mit der offensten Blende fotografiert, die euer Objektiv hat (z.B. 1,8 beim diesem 50mm).
Wenn mir schon nach zwei Tagen zu Hause die Decke auf den Kopf fällt, dann will ich eigentlich gar nicht mehr wissen, wie es mir nach fast zwei Wochen Zwangspause zu Hause ergehen wird…
Das allerwichtigste ist überhaupt, dass man immer einen guten Parkplatz für das Pferd findet…
Der Rest ist nur noch Routine…